Geschichte
Die Geschichte der Brotherstellung in Dobrudja
In der Kornkammer Bulgariens- das fruchtbare und sonnige Dobrudja, hat die Brotherstellung eine reiche und alte Geschichte.Der unternehmunslustige Dobrudjaner hat an die Wörter des Weises geglaubt, dass keiner grösser als das Brot ist, und hat seinen Nachwuchs in Respekt zu diesem Edelgewerbe erzogen. Denn Brot, hat man zubereitet seitdem es die Welt gibt und unsere Vorfahren es als ein Heiligtum verehrt haben. Anfang des vorigen Jahrhunderts erlebte die Brotherstellung ihre Blütezeit. Die Bäckereien in der Stadt zählten zwischen vierzig und fünfzig.
Vor siebzig Jahren, im Jahr 1934, beschloss der Rumäne Konstantin Dimitrescu die Kapazität seiner Brotbäckerei zu erweitern. Die befand sich auf der Straße Yordan Yovkov und war anders als die anderen, deshalb wurde sie von allen, die Fabrik genannt. Er hat Kontakte mit deutschen Firmen erstellt, es wurde ein Vertrag über die Lieferung von Maschinen abgeschlossen, sowie hat er einen Brunnen ausgegraben. Aus einer Tiefe von 2 Metern hat Wasser, das für das Teigkneten so notwendig ist; gequollt. Der Traum des wohlhabenden Rumänen wurde Wirklichkeit. Ingenieure und Meister kamen an, die Technik wurde installiert, die Backöfen wurden gebaut.
Im Jahr 1947, während die Nationalisierung, wurde die Fabrik als Unternehmen in Gemeindebesitz gegliedert. Es wurde mit der Dreischichtbrotherstellung begonnen.In den 50-en und 60-en Jahren ging das Unternehmen nacheinander zu verschiedenen Strukturen über.
Schritt für Schritt wurde die Brotherstellung neu gestaltet, der Wissenschaft wurde den Weg freigemacht, große Aufmerksamkeit wurde der Schulung der Jugendlichen geschenkt, und in den 70 –en Jahren began die Errichtung und die Ausrüstung der neuen Brotfabrik.
Im Jahr 1975 wurde für Dobrich die neue Errungenschaft zur Realität. Bis 1979 arbeitet die Brotfabrik auf einem Dreischichtbetrieb mit vollbelasteter Kapazität. Die alte polnische Technik wurde mit neuer Technik aus der Tschechei ersetzt. Die Vermarktung der Produktion wurde im Mittelpunkt gestellt.
Nach der Wende
Im ununterbrochenen Kreislauf des Lebens, sind 70 Jahre nur ein Augenblick von der unsterblichen Existenz der Natur, aber in Hinsicht auf das Menschenleben, sind sie ein würdiges Alter, das zur Abrechnung provoziert.
In der Geschichte der Brotfabrik, das wissen die Leute in Dobrich und in der Region, kann man von allem finden.
Die alten Arbeiter und Angestellten erinnern sich an die Schwierigkeiten der Übergangszeit nach den aufgetretenen Änderungen im gesellschaftlichem, politischem und wirtschaftlichem Leben Bulgariens nach 1989, die sie zusammen und unter der erfahrener Leitung von Dipl.Ing. Entscho Malev und sein Team, überwinden.
Die subventionierte sozialistische Brotherstellung gehört schon der Geschichte, die niedrigen Brotpreise und der normativ limitierte Gewinn – ebenso. Nach der schweren Hinterlassenschaft aus der Planwirtschaft, mußte das Führungsteam gemeinsam mit dem ganzen Kollektiv , sich unter den Bedingungen der Konkurrenz und des freien Markts beweisen. Mit viel Arbeit, außerordentlicher Ambition und restloser Einsatzbereitschaft seitens aller Arbeiter und Angestellten, hat man die gewünschten Ergebnisse erreicht. In den Jahren eines beispiellosen Zusammenbruchs hat die Firma nicht nur überlebt, aber noch mehr. Sehr schnell gelang es der Firma sich auf eigene Füße zu stellen, zu entwickeln und sich von einem Unternehmen, das sich in die Länge schleppte, sich als fürhrendes in der Branche Unternehmen durchzusetzen, und dabei eine würdigen Platz und stabile Präsenz im wirtschaftlichen Leben des Landes einzunehmen.
Die erste private Brotfabrik in Bulgarien
Der entscheidende Schritt in der neuesten Geschichte der Fabrik wurde in 1995 gemacht, als die ersten Handlungen zu deren Privatisierung unternommen wurden. Die Selbstbewusstheit des Geschäftsführers Dipl.Ing. Entscho Malev, der volle Einsatz und Unterstützung des größten Teils des Personals und die professionell vorbereitete Offerte, mit ausgeprägtem gesellschaftlichen Engagement, führen zu der erfoglreichen Finalisierung des Privatiosationsgeschäfts.
Die Brotfabrik in Dobrich wird die erste privatisierte Brotfabrik im Land, mit Mehrheitsinhaber Dipl.Ing. Entscho Malev. Heutzutage sind 23% vom Gesellschaftskapital Eigentum der Arbeiter und der Angestellten und 10% besitzt die Gemeinde-Stadt Dobrich. Diese Tatsache bestimmt die ausgeprägte soziale Verpflichtung die Dobrudjanski hliab AG übernommen hat.
Der gegenwärtige Zustand der Gesellschaft spricht selbstredend über die rasche Entwicklung in den letzten neun Jahren, in denen die Traditionen in der Brotherstellung und Müllerei mit den neuesten Tendenzen der industriellen Produktion weltweit, erfolgreich zusammengeschlossen wurden.
Seit dieser Zeit, März 1995, haben sich Produktions-und Verkaufszahlen auf das fünffache erhöht. In einem konkurrentem Geschäftsumfeld erreicht das Unternehmen einen ständigen Wachstum. Gleichzeitig mit der Einzahlung des Privatisationsgeschäfts, investiert die Gesellschaft in die Erweiterung des Kerntätigkeit. Eine Reihe von erfolgreichen Investitionen unterstreicht die innovative Herangehensweise in der Geschäftsführung und den leistungswilligen Stil des Managerteams.
Die Fakten sprechen fur sich selbst.
1997 - Es wurd eine eigene Mühle aufgebaut, die im Jahr 2000 mit Ausrüstung der schweizerischen Firma BÜHLER erweitert wurde. Die Kapazitäten der Mühlanlage wurden mit dem Steinblock zur Herstellung von neuen Mehlen mit hoher Qualität- Roggen, Vollkorn und Grahammehle, für die Produktion vom Diätbroten und veredelten Brotsorten.
1998 – Die fünfte Produktionslinie für die Herstellung von Hauptbrotsorten wurde eingeführt. Es wurde eine halb-automatische Produktionslinie der deutschen Firma MIWE, für verschiedenen Brotsorten zusammengebaut.
2000 – Die voll automatisierte Produktionslinie für geschnittenes und verpacktes Brot wurde in Betrieb genommen. Die Produktionslinie ist ein Fabrikat der weltweit anerkannten Firma aus Deutschland WERNER & PFLEIDERER, mit einer Leistung von 2400 Brotstücke pro Stunde.Dieses Modell der automatisierten Produktion ist eine Erscheinung in der bulgarischen Industrie und hat zahlreichen Konkurrenzfirmen von der Branche den Weg für die Entwicklung gezeigt. Bei dieser Linie erfolgt der Produktionsprozeß bei außerordentlich sauberen Bedingungen, die Verpackungsabwicklung ist robotisiert.
2003 – Eine neue Produktionslinie, Fabrikat der deutschen Firma WINKLER, mit einer Leistung von 2400 Brotstücke pro Stunde, für die Herstellung von den Hauptbrotsorten wurde errichtet.
2004 – Die neue Brotfabrik in Varna wurde in Betrieb genommen.Dort ist die Prodktion von Croissants und Kaisersemmeln abgesondert.